Ministrantentag in Ensdorf

"Wollt ihr Diener Gottes sein"455 minitag18

Mit 8 Ministranten machten wir, Pfarrer Berzl und Gemeindereferent Benedikt Eckert, uns um halb 10 Uhr auf den Weg nach Ensdorf. Nachdem alle Ministranten ihre Gewänder angezogen hatten, begann im Innenhof des Klosters die Vorstellung der einzelnen Gruppen. Pfarrer Pöpperl segnete die vielen unterschiedlichen Fahnen der Minis.  Danach zogen wir gemeinsam mit 162 anderen Ministranten aus den ganzen Landkreis in die Klosterkirche ein. Dort feierte Pfarrer Gerhard Pöpperl mit unserem Pfarrer Alois Berzl und Pater Christian Liebenstein den Gottesdienst. Musikalisch umrahmete  die Band "Intakt" die Feier.
Liebe Buben und Mädchen, was samma?  Minis, das samma mir. So Pfarrer Pöpperl in seinen einleitenden Worten. Das heißt übersetzt Diener. Wir dienen anderen. Wir dienen Jesus. Deshalb sind wir ihm besonders nah. Wie ihr seht, sind viele Ministranten in der Kirche, aber keiner oben am Altar. Wie besetzen wir heute unsere Dienste am Altar. Einfach zu fragen , wer heute den Ehrenplatz will, ist nicht die beste Methode. Vielleicht hift es, wie Jesus reagiert hat, auf diese Frage von Jakobus und Johannes. Könnt ihr den Kelch trinken, den ich trinke? Die Taufe auf euch nehmen, mit der ich getauft wurde? Ja wo ist das Problem, werdet ihr euch denken. Jesus hat es nicht wörtlich gemeint. Er erklärt es später als er sagt. Der Menschensohn ist nicht gekommen um sich dienen zu lassen, sondern um zu dienen und sein Leben hinzugeben. Mit dem bitteren Kelch, den er da anspricht, meint er das Dienen. Dass er Diener sein wird für das Leben. Er fragt seine Jünger. Könnt und wollt hr das auch? Wollt ihr Diener sein? Jesus macht es ihnen vor. Er macht alles, damit wir ein gutes, glückliches Leben haben. Wer gerne und von Herzen für andere da ist, anderen dient, der ist Jesus ganz nahe. 

Nach einem gemeinsamen Mittagessen durchliefen die Minis mehrere Stationen und Workshops. Dort konnten sie Punkte sammeln. Kenntnisse der Amberg-Sulzbach Karte vom Bistum, handwerkliches Geschick beim Nageln, Maßkrugstemmen, Gummistiefelschleudern und ein Vierer-Skislalomlauf forderten die einzelnen Teams heraus. Auch das Mini und ein Dialektquiz war nicht so einfach. Natürlich war auch noch Zeit zum Kicker und Billard spielen. Da unser Oberministrant Felix Kratzer auch mit dabei war, konnte unsere Gruppe am Nachmittag noch drei von ihm selbst gebachene Pizza's genießen.  Nach der Siegerehrung ging eine schöner, ereignisreicher Sonntag zu Ende.

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