Sebastianswoche

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471 sebastian1 19Jesus ist der erste, der sein Leben für den Gauben an Gott gab
Es ist seit vielen Jahren Tradition, deshalb sind wir auch heute hier in St. Sebastian, um in der Sebastianswoche hier unseren Gottesdienst zu feiern. Nicht nur wir von St. Michael sind hier in St. Sebastian, auch die anderen Stadtpfarreien von Amberg kommen hier her, um den Gottesdienst mit der Gemeinde zu feiern. Das ist auch ein Zeichen, katholisch zu sein, über die Grenzen der Pfarrei, der Stadt hinauszuschauen um gemeinsam zu bezeugen, was unser Glaube ist. Dass die Menschen, die ihren Glauben gelebt haben, in der Hoffnung gelebt haben, dass auch wenn sie ihr Leben riskieren und einsetzen, Gott ihr Leben vollenden wird. Auch Jesus ist scheinbar am Kreuz gescheitert. Aber dennoch, er ist von den Toten auferstanden. So ist er der erste, der sein Leben für den Glauben an Gott gab, ein Bespiel für alle die geworden, die ebenso ihr Leben gegeben haben, so wie es der heilige Sebastian getan hat.   


Als der heilige Sebastian als Martyrer gestorben ist, haben seine Mörder geglaubt, sie haben ihm seine Zukunft geraubt, weil sie nur auf dieses irdische Leben geschaut haben, weil sie nur Leben auf dieser Welt vor Augen hatten. Der heilige Sebastian hat, wie andere Marthyrer ein anderes Leben vor Augen gehabt. Ein Leben, das in dieser Welt beginnt, aber auch ein Leben das in dieser Welt nicht zu Ende geht, sondern in eine neue Welt hineinzeigt. In eine Welt in der Jesus uns selber vorangegangen ist, durch seine Botschaft, durch sein Leben und auch sein Sterben. Immer wieder, seit 2000 Jahren haben Menschen durch ihr Leben, durch ihre Botschaft und auch ihr Sterben das Zeugnis für das Leben abgelegt. Auch wenn sie scheinbar in den Augen ihrer Mörder tot waren, so haben sie ihr Leben gegeben, weil sie gewußt haben, dass Gott ihnen zur Seite steht und dass ihr Leben vollendet werden wird, so wie das Leben Jesus vollendet worden ist, durch die Auferstehung die Gott ihm geschenkt hat. 
Jeder Märtyrer der sein oder ihr Leben hingegeben hat, hat sein irdisches Leben gegen das ewige Leben getauscht, so Pfarrer Berzl. Musikalisch umrahmt wurde der Gottesdienst von der Chorgemeinschaft.

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