Gottesdienst zum vierten Fastensonntag

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An zwei Festen im liturgischen Jahr kann Rosa zum Einsatz kommen. 479 fastengodiAn Gaudete, dem dritten Adventssonntag, und Laetare, dem vierten Fastensonntag. Also zweimal im Jahr. Wer von ihnen einen Fastenkalender gekauft hat wird feststellen, gestern war der zweiundzwanzigste Fastentag. Nur noch achtzehn Tage müssen wir fasten, dann dürfen wir endlich Ostern feiern. Weil heute Sonntag ist, ist heute fastenfrei. Heute dürfen wir uns darüber freuen, dass die Zeit der Vorbereitung auf Ostern bald vorbei ist. Bald kommt das große Fest, auf dass wir uns die ganze Fastenzeit, die österliche Bußzeit vorbereitet haben. Gott will, dass wir zu ihm zurückkehren, dass wir wieder seine Söhne und Töchter werden. Dazu lädt uns Jesus Christus immer wieder ein, so Pfarrer Berzl.  

Im Evangelium hat der verlorene Sohn Angst um die Zukunft, Angst ob ihn der Vater wieder aufnehmen will. Rein rechtlich hat er keinen Anspruch mehr. Sein Erbteil hat er erhalten. Doch der Vater geht auf ihn zu, er nimmt ihn in den Arm. Dann spürt er, ich bin sein Sohn, egal was gewesen ist in der Vergangenheit. Mein Vater schenkt mir wieder eine Zukunft. Gott schenkt uns eine Zukunft. Zusammen mit ihm, mit dem Vater, zusammen mit den Menschen, die mit uns gemeinsam mit auf dem Weg sind. Er schenkt uns einen Neuanfang, wenn wir bereit sind umzukehren und zu ihm zurückzukehren. Gott schnekt uns immer wieder diesen neuen Anfang. Nicht nur in der österlichen Bußzeit sind wir aufgerufen umzukehren, zum Vater zurückzukehren. Auch zu den Menschen zurückzukehren die uns wichtig sind.  Es führt ein Weg zu Gott, es führt ein Weg zurück zur Gemeinschaft mit ihm.