Votivprozession auf den Mariahilfberg

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487 Votivprozession

Trotz einer Temperatur um den Gefrierpunkt nahmen wieder über 40 Wallfahrer aus St. Michael bei der Votivprozession der Pfarreien St. Georg, St. Martin, Hl. Dreifaltigkeit, Hl. Familie und St. Konrad auf den Mariahilfberg teil. Hunderte von Gläubigen aller Altersklassen zogen in einer Sternenwallfahrt zur Gottesmutter Maria auf das Dach Ambergs und lösten das Pestgelübde ihrer Vorfahren ein. Mit dieser ersten Pilgermesse des Jahres wurde auch die Wallfahrersaison eröffnet. Wegen der Kälte fand dieses Mal der Gottesdienst in der KIrche statt.

In den Jahren 1633 und 1634 wurde Amberg von der Pest heimgesucht. Ganze Straßenzüge waren ausgestorben. Da jede menschliche Hilfe versagte, legten die Amberger 1634 ein Gelübde ab, das erhört wurde. Seit dieser Zeit ziehen die Gläubigen aus allen Amberger Pfarreien hinauf zum Gnadenbild der Mutter Gottes, um ihr Dank und Ehre für die damaligen Rettung zu erweisen, aber auch um ihre Hilfe als Fürsprecherin in ihren Sorgen und Anliegen zu bitten. In diesem Jahr war die Pfarrei St. Konrad mit Pfarrer MIchael Jakob für die Gestaltung verantwortlich.

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