Neujahrsempfang

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Rund 100 Gäste kommen zum Neujahrsempfang der Pfarrei St. Michael. Damit geben sich nahezu alle Mitarbeiter und ehrenamtlichen Helfer ein Stelldichein. Ihnen gilt der Dank von Pfarrer Alois Berzl. Er lobt den unermüdlichen Einsatz.
Nach der Abendmesse in der Pfarrkirche luden Berzl und Pfarrgemeinderatssprecher Markus Mußemann zum Empfang. Als das obligatorische Händeschütteln Vergangenheit war, sagte Mußemann: "Viele Aktivitäten gibt es für 2019 in der Pfarrei St. Michael zu vermelden, zahlreiche Herausforderungen und so manches Problem."


Zunächst habe ein fast komplett neues Gremium der Kirchenverwaltung eine gewisse Einarbeitungsphase benötigt. Außerdem habe es einige Monate gedauert, bis Markus Rösch als neuer Kirchenpfleger gefunden war. Neu besetzt werden musste auch der vakante Haumeisterposten im Pfarrheim. Diese Aufgabe übernehmen Karin Brunner und Jessica Göbel. Mußemann erinnerte an Christl Seidel, die zehn Jahre im Pfarrgemeinderat wirkte und am 28. August verstorben ist.

Ein freudiges Ereignis bezeichnete der Sprecher die Tatsache, dass der Ruhestandsgeistliche Johann Schottenhammel und die ehemalige Gemeindereferentin Theresa Birner das Team unterstützen.
Ein Problem habe es dagegen mit der Steuerung der Kirchturmuhr gegeben. Die Gläubigen mussten mehrere Wochen auf die Zeitansage durch die Glocken verzichten. Nach der Reparatur habe die Uhr dafür gleich die ganze Nacht hindurch alle 15 Minuten geschlagen. Ein weiteres größeres technisches Problem habe sich gegen Ende des Jahres im Pfarrheim mit dem Leck im Heizungskreislauf ergeben. Aktuell liefen noch die Reparaturen.

Markus Mußemann gab auch einen Ausblick: "Vielen unter uns wird bewusst sein, dass 2020 für St. Michael ein ganz besonderes Jahr ist, denn am 27. September 1970, also vor 50 Jahren, wurde die Pfarrkirche St. Michael geweiht, wenige Wochen später das Pfarr- und Jugendheim in Betrieb genommen." Dieses Ereignis werde im Herbst im großen Stil gefeiert, denn es soll gezeigt werden, dass St. Michael nicht nur ein Haus aus Steinen ist, sondern eine ganz lebendige Pfarrgemeinde. Auch die KjG werde 50 Jahre alt. Mit einem Ehemaligentreffen am Freitag, 15. Mai, wird zum Auftakt des Pfarrfamilienfestes an diese Gründung im Fichtl-Keller erinnert.

Markus Mußemann ließ es sich nicht nehmen, einen Blick über die Pfarreigrenzen hinein in die Kirche zu werfen. Er stellte die zentrale Frage nach einem gangbaren Weg für eine dringend nötige Neuevangelisierung der Kirche, die seiner Meinung nach nur auf der Basis einer neuen Struktur gelinge. Optimistisch zeigte sich Mußemann angesichts vieler positiver Entwicklungen. Er nannte als Beispiel die Rekordsumme von 7100 Euro, die knapp 60 Sternsinger in diesem Jahr gesammelt haben.

"Zukunft als Pfarrei gesichert"
Pfarrer Alois Berzl stellte in seiner Ansprache besonders das Team St. Michael heraus und dankte dafür, dass dieses gut für die Zukunft aufgestellt sei. Es gebe aber nicht nur ein Team St. Michael, sondern viele Teams, die auf vielen Ebenen gut miteinander arbeiten: "Wenn wir laut unserem Leitspruch bunt, vielfältig, gläubig, liebevoll, bei weitem nicht perfekt, aber durch und durch menschlich als Pfarrei zum guten Team werden, denke ich, dass unsere Zukunft als Pfarrei gesichert ist", sagte Berzl abschließend.

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