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Votivprozession "Wie gerne wären sie heute auf dem Mariahilfberg gekommen"

534 Votivprozession

 

Wir würden jetzt in großen Schaaren am Freialtar stehen um das Pestgelübde einzulösen. Wegen den allseits bekannten Umständen ist das nicht möglich. Da kam ein Vorschlag aus der Bevölkerung. „Wenn wir Gläubige schon nicht gehen dürfen, könntet doch ihr Pfarrer, an unserer Stelle, hinauf auf den Mariahilfberg pilgern“. Das haben wir sehr gerne getan, so Pfarrer Brunner in seinen einleitenden Worten. Wir, Pfarrer Jakob, Pfarrer Helm, Pfarrer Gradl und Pfarrer Berzl haben stellvertretend für sie die Sternwallfahrt übernommen und nehmen ihre Anliegen in die Messe mit herein.



Wie gerne wären sie heute auf dem Mariahilfberg gekommen, so Pfarrer Gradl in seiner Predigt. Wie gerne hätten sie teilgenommen an der Votivprozession und hätten die heilige Messe mitgefeiert. Deswegen haben wir uns stellvertretend für sie hier eingefunden um das Gelübde unserer Vorfahren einzulösen. Um unsere Dankbarkeit gegenüber Maria, der Mutter Gottes zu zeigen, die in der Pestzeit den Ambergern wahrlich geholfen hat. Diese Hilfe erbitten wir von Maria genauso wieder in dieser Krise. Dass sie uns beisteht, diese Pandemie zu bestehen. Maria Hilf – diese Worte werden uns schon oft über die Lippen gekommen sein, in diesen Tagen und Wochen. In diesen Tagen wird viel gebetet. Unsere tagsüber geöffneten Kirchen werden gerne besucht.
Jesus Christus, der Auferstandene und Lebendige Herr, begleitet uns und führt uns durch diese Zeit. Wir dürfen uns Jesus Christus immer wieder anvertrauen, unser eigenes Leben und das Leben unserer Mitmenschen. Beten wir in dieser Zeit auch füreinander.
Wir alle beten viel für das ende der Pandemie. Vergessen wir aber auch die anderen Gebetsanliegen nicht. Nehmen wir ins Gebet immer wieder den Frieden und die Bewahrung der Schöpfung mit hinein, so Auszüge aus der Predigt von Pfarrer Gradl.