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Kirchweihfest

451 kirchweih18"Wir sind die Pfarrei von St. Michael, wir feiern Kirwa"

Es ist uns fast eine Punktlandung gelungen. Heute ist Kirwa, gestern das Patrozinium vom Erzengel Michael, vom Schutzpatron unserer Kirche. Der Weihetag der Kirche ist der 27.September 1970 gewesen. Es ist quasi alles auf drei Tage zusammengefasst. Wir haben unser ganz persönliches Triduum, unsere drei Festtage. Zu diesen drei Festtagen möchte ich alle herzlich begrüßen, die heute hier sind, so Pfarrer Berzl in seinen einleitenden Worten. Die Kirwa feiern wir hier im Gottesdienst. Dann wird das, was wir im Gottesdienst feiern hinausgetragen um dort alle einzuladen. Wir zeigen allen, so leben wir als Gemeinde unseren Glauben, so wollen wir unseren Glauben bezeugen.

Von dem Tempel, von dem Jesus gerade geredet hat, gibt es heute noch die sogenannte Klagemauer. Die westliche Stützmauer des Tempelberges. Noch heute kommen Menschen dort hin um zu beten. Viele sind von der Architektur dieses Bauwerks beeindruckt. Die passend zugehauenen Felsblöcke, die heute immer noch nach über 2000 Jahren diesen Berg stützen.

Die Steine, die die Klagemauer ausmachen, sind immer noch da. In der Lesung des Apostels Petrus haben wir gehört, dass die Kirche Gottes auch aus Steinen aufgebaut ist, aus lebendigen Steinen. Wir haben auch versucht, unserer Kirche ein Bild, ein Gesicht aus lebendigen Steinen zu geben. Das Modell der Kirche mit den Fotos steht noch da. Jeder von uns gibt der Kirche von St. Michael durch sein Gesicht, durch ihr Gesicht ein lebendiges Gesicht. Jeder von uns ist ein lebendiger Baustein an dieser Kirche. Dadurch kann man erkennen, was Jesus meint, wenn er den Tempel in drei Tagen wieder aufbauen will. Dann kann man verstehen, was der Apostel Petrus meint, wenn er sagt, der Leib Gottes, die Kirche, das seid ihr. Das ist nicht das Gebäude, das ist nicht das was außen herum ist. Die Kirche ist das, was darin passiert. Kirche ist, wenn wir Gottesdienst miteinander feiern. Kirche ist, wenn wir heute Kirwa miteinander feiern, weil wir heute den Weihetag dieser Kirche haben. Der Tempel, die ganze Welt kann Gott nicht fassen. Dieses Gebäude Kirche kann die Kirche nicht fassen. Das ist viel mehr als das Gebäude.

Man kann sagen, eine Kirche ist nie fertig. Sie ist ncht fertig, wenn das Gebäude der Kirche steht, sie ist nicht fertig, wenn dort 'Gottesdienst gefeiert wird. Die Kirche muss immer wieder neu belebt werden durch die Menschen, die in der Kirche sind. Die Alten und die Jungen. Dann kann die Kirche lebendig werden.

Es muss etwas aus dieser Kirche hinausgehen, das die Menschen überzeugt, begeistert, ansteckt, anlockt und attraktiv macht. Darum feiern wir heute auch Kirwa. Zur Kirwa gehört nicht nur der Gottesdienst, sondern auch was draußen aufgebaut ist. Die Bänke und Tische, und all das was auf diese Tische kommen wird. Die Kirchweih fängt an, wenn die Gemeinde von St. Michael sagt. "Wir sind die Pfarrei von St. Michael, wir feiern Kirwa" und heut is Kirwa. Heute feiern wir Kirwa, so Pfarre rBerzl in seiner Predigt.

Im Anschluss begann der weltliche Teil auf dem Kirchenvorplatz. Neben Braten, Steaks sowie gegrillten und sauren Bratwürsten gab es Küchel, Kaffee und Kuchenbuffet. Martina Kratzer hatte wieder Kirwa-Herzen aus Lebkuchenteig gebacken. Höhepunkt war das Baumaustanzen durch die 12 Kirwapaare. Das neue Oberkirwapaar heißt Sarah und Dave.

weitere Bilder von der Kirchweih

 alle Bilder von der Kirwa (nur für KjG/Kirwapaare)

Kirwatanz 2018:

 

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