In St. Michael fand eine besondere Jubiläumsveranstaltung statt: Die Bischof-Michael-Wittmann-Stiftung feierte in diesem Jahr ihr 25-jähriges Bestehen. Höhepunkt der Feierlichkeiten war ein festlicher Pontifikalgottesdienst am 21. Dezember, den Diözesanbischof Dr. Rudolf Voderholzer zelebrieren hat. In seiner Predigt dankte Bischof Voderholzer für 25 Jahre segensreiches Wirken der Stiftung und bat um Gottes Segen für mindestens weitere 25 Jahre. Zugleich warb er um Spenden für die wohltätige Stiftung, die in den vergangenen Jahren rund 300.000 Euro für unterschiedliche soziale Hilfsprojekte zur Verfügung stellen konnte.
Die Stiftung wurde am 11. Januar 2000 gegründet und unterstützt seitdem zahlreiche soziale Initiativen. Das Jubiläumsjahr nutzt der Stiftungsvorstand, um die Stiftung weiterzuentwickeln und ihr Engagement in der Öffentlichkeit noch stärker sichtbar zu machen. „Angesichts tiefgreifender Veränderungen in Technik und Gesellschaft geht es um den Transfer der Stiftung in die heutige Zeit“, erklärte Stiftungsvorsitzender Alfons Kurz.
Dabei bleibe das soziale Miteinander auch künftig ein zentraler „Ankerpunkt“ der Stiftungsarbeit – ganz im Sinne der beiden prägenden Persönlichkeiten: des Namensgebers Bischof Michael Georg Wittmann (1760–1833) sowie des Stiftungsgründers BGR Studiendirektor a. D. Heiner Wittmann (1928–2018), die beide großen Wert auf soziale Verantwortung legten.

