Berichte & Bilder

luppa18Die Realisierung eines Zentrums für Witwen und Waisen im westafrikanischen Burkina Faso wurde vor knapp zehn Jahren von der Projekthilfe Dr. Luppa als Projekt angegangen, das nun unter dem Leitgedanken „Zukunft schenken“ zur Unterstützung der dort lebenden Vorschulkinder eine sinnvolle Erweiterung erfahren hat. Der Vorsitzende der Projekthilfe Dr. Luppa Dr. Ulrich Siebenbürger stellte das erfolgreiche Gesamtprojekt bei einem Informationsabend im Pfarrzentrum St. Michael vor.
Der Sprecher des Sachausschuss "Mission, Entwicklung, Frieden“ des Pfarrgemeinderates der Pfarrei St. Michael Matthias Wollmann übernahm die Begrüßung des interessierten Zuhörerkreises. „In der burkinischen Gesellschaft verliert eine Witwe nicht nur ihren Mann, sondern auch den Platz in der angeheirateten Familie und damit die Wohnung und den zur Selbstversorgung notwendigen Garten“, informiert Dr. Siebenbürger. In Ouagadougou, der Hauptstadt von Burkina Faso, gründete nach seinen Aussagen eine verwitwete Beamtin einen Witwenverein als Selbsthilfegruppe und nahm diese Frauen in ihrem Haus auf.

459 archenoah18Heute gab es ein Adventskonzert in unserer Pfarrkirche. Ein Projektchor der Katholischen Militärseelsorge war zu Gast.
Die Christliche Chorgemeinschaft Arche Noah wurde im Januar 2000 durch Oberstleutnant (OTL) Thomas Mayer während seiner bundeswehrseitigen Verwendung bei dem Fliegerischen Ausbildungszentrum der Luftwaffe Holloman in Alamogordo, New Mexiko, USA und unter der Schirmherrschaft des dortigen katholischen deutschen Militärpfarramtes USA gegründet und hatte in seiner „Glanzzeit“ über 50 amerikanische und deutsche Mitglieder. Der Chor war über die Grenzen Neu Mexikos hinaus bekannt und trat zu Gottesdiensten, bei dienstlichen deutschen und amerikanischen Events, aber auch im Rahmen eigener „weltlicher“ Veranstaltungen auf. Er blieb in den USA bis Ende 2005 existent, aufgrund der Rückversetzung OTL Mayers Ende 2002 nach Deutschland jedoch unter neuer Leitung.

458 daa"Warten"
Am 2.12.2018 fand das andere Adventssingen zum 1. Advent in St. Michael in Amberg statt. Die Veranstalter und die Musiker konnten sich über eine volle Kirche freuen. Wie jedes Jahr stand das Adventssingen unter einem Hauptthema, welches dieses Mal das große Wort "Warten" war. Es gab nachdenkliche und besinnliche Texte zu den Blöcken  "Erwartung", "Warte,-zeit", "Abwarten" und "verlorene (Warte-)Zeit?". 
Mit dabei waren Markus, Patrick und Fabio von unserer Pfarrer, die Gruppe CABABANA,  1-Way aus Kümmersbruck und der Chor Laudate aus Bad Abbach. Sie spielten bzw. sangen jeweils ein Lied zu jedem Block. Als gemeinsames Schlußlied wurde "oh Herr, wenn du kommst" gesungen.

 

kv wahl 2018Abgegebene Stimmen: 148
Gültige Stimmen: 148
Wahlberechtigte: 2155
Wahlbeteiligung: 6,87%

Gewählt sind:
1. Herbert Ludwig, 130 Stimmen
2. Wolfgang Hüttner, 127 Stimmen
3. Michael Cerny, 124 Stimmen
4. Dr. Wolfram Strack, 110 Stimmen
5. Peter Ossowicki, 104 Stimmen
6. Juliette Neunteufel-Schaller, 98 Stimmen

allerseelen18Gedenken an die Verstorbenen aus unserer Pfarrei

Jährlich, an Allerseelen feiert unsere Gemeinde einen Gottesdienst mit namentlichem Totengedenken. Dieses Jahr wurden 33 Verstorbene verlesen, darunter auch unser Ruhestandsgeistlicher Heinrich Wittmann.
Am Ende des Gottesdienstes waren alle Angehörigen der Verstorbenen eingeladen, eine weiße Rose im Gedenken an ihre Verstorbenen, mit aufs Grab oder nach Hause mitzunehmen.

strahler18Die Beleuchtung in unserer Kirche wurde in Eigeninitiative auf LED-Leuchtmittel umgestellt. Hierbei bot es sich an, auch die Lampenkörper zu reinigen, die von einer dicken Staubschicht überzogen waren.
Die Aktion hat sich in jeder Hinsicht gelohnt, nicht nur dass unsere Kirche jetzt heller erscheint, auch eine Energieeinsparung ist erreicht worden. Die 40 LED-Leuchten sind zudem hoch effizient und benötigen mindestens 80 Prozent weniger Strom als herkömmliche Leuchten. Hatten wir vorher, wenn alle Lampen eingeschaltet waren, einen Energieverbrauch von ca. 7000 Watt, so hat sich dieser deutlich auf ca. 1000 Watt reduziert. Diese Reduzierung wird sich auf die Stromkosten auswirken und helfen den Unterhalt unserer Kirche zu finanzieren.

Traditionell wird der Wettersegen452 erntedank zwischen dem früheren Fest der Kreuzauffindung und dem Fest der Kreuzerhöhung gespendet. Im Wettersegen bitten wir um eine gute Ernte, um die Gaben der Erde. Dabei gehören nicht nur die Gaben, die vor dem Altar stehen dazu. Auch die Gaben, die dazu beitragen dass unser Gemeindeleben funktioniert, dass wir eine lebendige Gemeinde sind. Erntedank heißt, "Danksagen für die Gaben der Erde". Danksagen für den Reichtum, den Gott uns geschenkt hat, so Pfarrer Berzl.

451 kirchweih18"Wir sind die Pfarrei von St. Michael, wir feiern Kirwa"

Es ist uns fast eine Punktlandung gelungen. Heute ist Kirwa, gestern das Patrozinium vom Erzengel Michael, vom Schutzpatron unserer Kirche. Der Weihetag der Kirche ist der 27.September 1970 gewesen. Es ist quasi alles auf drei Tage zusammengefasst. Wir haben unser ganz persönliches Triduum, unsere drei Festtage. Zu diesen drei Festtagen möchte ich alle herzlich begrüßen, die heute hier sind, so Pfarrer Berzl in seinen einleitenden Worten. Die Kirwa feiern wir hier im Gottesdienst. Dann wird das, was wir im Gottesdienst feiern hinausgetragen um dort alle einzuladen. Wir zeigen allen, so leben wir als Gemeinde unseren Glauben, so wollen wir unseren Glauben bezeugen.

Von dem Tempel, von dem Jesus gerade geredet hat, gibt es heute noch die sogenannte Klagemauer. Die westliche Stützmauer des Tempelberges. Noch heute kommen Menschen dort hin um zu beten. Viele sind von der Architektur dieses Bauwerks beeindruckt. Die passend zugehauenen Felsblöcke, die heute immer noch nach über 2000 Jahren diesen Berg stützen.

447 wall18 1Unsere Pfarrwallfahrt ging dieses Jahr nach Eggenberg bei Ensdorf. Nach dem Pilgersegen in der Kirche, gingen wir Richtung Köfering. Die erste, von vier besinnlichen Stationen. Das Thema war "Dankgebet für Gottes Weggebung". Danach ging es weiter durch den Hirschwald, Richtung Waldhaus. Auf dieser Stecke befand sich die zweite Station mit dem Thema "Litanei um Annahme des Nächsten". Als wir die Gaststätte Waldhaus erreichten, war Gelegenheit zum frühstücken bei Kaffee und Kuchen.

Danach ging es zur dritten Station "Litanei zum Hl. Geist". An der letzten der vier Stationen wurde über "wie Maria hören" geredet.

In Eggenberg angekommen, wurde in der herrlich am Waldrand gelegenen Kirche ein gemeinsamer Gottesdienst gefeiert. Dort fasste Pfarrer Berzl die Themen der vier Stationen nochmals zusammen. Alles in allem war es eine gelungene Wallfahrt. Der Weg "im Namen des Herren" hat sich auf jeden Fall gelohnt.

Im Gottesdienst wurde der Schmerzen Marias gedacht.
Maria ist in wahrsten Sinne des Wortes für ihren Sohn eine Mutter geblieben. Die Mutter hat uns Jesus anvertraut und uns seiner Mutter anvertraut. Wir wissen alle, wie sehr die Mütter für ihre Kinder da sind. Wie wichtig es ist, dass die Kinder eine Mutter haben. Aber genauso weiß jede Mutter, wenn die Kinder ihre eigenen Wege gehen, es nicht immer ganz einfach ist. Weil sie nicht mehr zuhause sind, weit weg einen Beruf haben. Eine Mutter bleibt immer Mutter. Sie bleibt immer in Verbindung mit ihren Kindern.

Am letzten Sonntag vor den großen Ferien fuhren die Firmlinge gemeinsam444 firmausflug18mit ihren Eltern und Paten nach Ensdorf, um dort die Dankandacht zu feiern.

Begleitet wurden sie dabei von Gemeindeassistent Benedikt Eckert, sowie zwei Ehrenamtlichen aus der Pfarrei. In Ensdorf angekommen wurde in der "Grünen Kapelle" die Dankandacht gefeiert. Dabei wurde deutlich, wie die Botschaft Jesu heute aktuell gelebt werden kann. Während der Vorbereitung besuchten die Firmlinge verschiedene soziale und caritative Projekte, die versuchen, durch ihr Engagement diese Botschaft konkret werden zu lassen. Als jetzt vollwertige Mitglieder sind auch die Firmlinge aufgerufen, dem Beispiel Jesu zu folgen und dieser Botschaft ein Gesicht zu geben.

"Menschen sind wie Schafe ohne Hirten"443 siedlerfest18

Menschen, die ohne Hirten sind, fühlen sich oft verloren. Manchmal geht es uns auch selber so. Vielleicht jetzt am Ende des Schuljahres. Wir sind alle urlaubsreif. Im Evangelium hören wir wie Jesus sagt. "kommt zur Ruhe". Ihr habt eine große Aufgabe erfüllt. Jetzt sollt ihr zur Ruhe kommen.
Wir Menschen brauchen immer wieder Zeiten um zur Ruhe zu kommen, sowie wir Zeiten brauchen um auch etwas zu feiern. Darum feiern wir heute Siedlerfest. In der Gemeinschaft von Gailoh, aber auch offen für all die, die kommen mögen. Zu dem Fest gehört auch dazu, dass wir Gottesdienst feiern, es gehört aber auch dazu, dass wir danach was Gutes zum Essen und zu Trinken bekommen, so Pfarrer Berzl.

Segen auch für Boot441 fahrzeug18

Der Heilige Christopherus gilt als Schutzpatron des Verkehrs und der Reisenden. Dass dies allerdings nicht auf den Straßenverkehr begrenzt ist, machte der DLRG-Ortsverband Amberg mit der Teilnahme an der Fahrzeugsegnung der Pfarrei St. Michael bewusst. Die Wasserwachtler ließen zwei neue Einsatzboote von Pfarrer Berzl für unfallfreie Fahrten segnen, die sie auf Anhängern zum Rotkreuzplatz gebracht hatten. Die beiden Einsatzboote stießen auf großes Interesse der zehn Jungen und Mädchen, die im vorausgegangenen Gottesdienst in die KjG aufgenommen wurden. Die neuen garantierten, dass die KjG von St. Michael weiterhin der mitgliederstärkste Verband in der gesamten Diözese Regensburg bleibt.

"Selig, die das Bergfest haben"440 abschlussandacht18

Die Vorbereitung zur Schlußandacht übernahm dieses Mal unsere Pfarrei. Zusammen mit Pfarrer Berzl, Gemeindereferent Benedikt Eckert und Organist Michael Roth fuhren auch 6 Ministranten aus unserer Pfarrei auf den Mariahilfberg. Zur Abschlussandacht kam dieses Jahr erstmalig Weihbischof Pappenberger.

"Heiliger Geist, mach unsere Herzen hell"439 firmfeier18

Ich freue mich, dass ich heute hier sein darf, so Altabt Gregor aus der niederbayerischen Benediktinerabtei Rohr. Ich bin hier kurzfristig eingesprungen, aber ich bin gerne hier. Hier darf ich heute sein und das Sakrament spenden. Das Sakrament das uns zu Erwachsenen macht, das uns Verantwortung auferlegt für unsere Zeit. So wollen wir auch Gott um sein Erbarmen bitten, damit wir in würdiger Weise diesen Gottesdienst feiern können.

Bilderbuchwetter ist den Michelanern bei ihrem437 pfarrfest18 Pfarrfamilien- und Kindergartenfest vergönnt. Das Programm lockt an zwei Tagen zahlreiche Besucher aller Altersgruppen aus Amberg und Umgebung ins D-Programm.
Ganz groß raus kamen die Kleinen aus dem Kindergarten St. Michael. Die überraschten die Gäste zum Auftakt des Traditionsfestes im proppevollen Pfarrsaal mit Tanz-, Musik- und Gesangsvorführungen zum Thema "Reise durch die Jahreszeiten". Für ihre Show erhielten die Mädchen und Buben viel Applaus.
Schnell füllten sich nach dem Auftakt die Bänke im Atrium, wo der Pfarrgemeinderat zum Abendessen Wiener, Leberkäse mit Kartoffelsalat, Michael-Burger, Obatzter, Zwiebelkuchen, Käse und Waffeln auftischte. Als Geheimtipp wurde die erfrischende Erdbeerbowle gehandelt.

"Bekennende Christen glauben, dass Jesus Christus in der Eucharistie gegenwärtig ist"436 fronleichnam18

Die gemeinsame Fronleichnamsfeier der Pfarreien St. Martin, St. Georg und St. Michael fand, wie alle Jahre, wieder am Marktplatz statt. Das Allerheiligste wurde von der Ehrenformation der Feuerwehr durch die Altstadt begleitet. Viele Fahnenabordnungen der Vereine und Verbände gingen wieder mit. Auch die Kommunionkinder und Firmlinge der drei Pfarreien reihten sich dem Zug der zahlreichen Gläubigen ein. Pfarrer Helm ging in seiner Predigt auf den Kreuz-Erlass der Staatsregierung ein. Es hat einerseits viel Lob aus der Bevölkerung gegeben, aber auch viel Kritik und Widerspruch. Nur eine knappe Mehrheit sprach sich für Kreuze in öffentlichen Räumen aus. Wieviel Religion verträgt heute unsere Gesellschaft noch.

"Ein Gott, eines Wesens in drei Personen"435 patrozinium gailoh18

Wir beginnen jedes Gebet, jeden Gottesdienst im Namen des Dreifaltigen Gottes. Im Namen des Vaters, der uns erschaffen hat, im Namen des Sohnes Jesus Christus, der Mensch geworden ist und im Namen des Hl. Geistes der unter uns ist um die Menschen anzutreiben, zu inspirieren, zu begeistern. Am Sonntag nach dem Pfingstfest feiern wir das Hochfest der Dreifaltigkeit. Und doch bekennen wir uns nur zu dem einen Gott, den einen Gott, den wir in drei Personen bekennen und anbeten, Vater, Sohn und Geist.
Es gibt vom Hl. Augustinus diese Geschichte, dass er eines Tages am Ufer des Meeres entlang ging und über das Geheimnis der Dreifaltigkeit nachgedacht hat. Da sah er ein kleines Kind, das eine Grube in den Sand gegraben hat und mit einem Löffel das Meerwasser hineinschöpfte. Als er zu den Kind hinging und fragte: Was machst du den da, hat das Kind gesagt: Ich schöpfe das Wasser des Meeres in diese kleine Kuhle hinein. Darauf sagte Augustinus. Du dummes Kind, wie kannst du nur das große Meer in diese kleine Kuhle schaufeln wollen? Worauf das Kind antwortete: Du dummer, kluger Augustinus, wie kannst du nur versuchen, mit deinem kleinen menschlichen Verstand das Geheimnis der Dreifaltigkeit zu erkennen.

"Bittgänge drücken den Glauben an Gott, das Vertrauen auf das Gebet und die helfende Fürsprache der Heiligen aus"bittgang18

Nach guter Tradition lud auch heuer die Pfarrei St. Michael zum Bittgang nach Gailoh ein, um den Gläubigen die Möglichkeit zu geben, auf dem Weg über die Felder alles ihnen am Herzen Liegende singend und betend vor Gott zu tragen. Bei herrlichem Wetter waren es wieder rund 30 Gläubige der Pfarrei St. Michael, die sich mit Pfarrer Alois Berzl zur kleinen Kapelle im Ortsteil Gailoh aufmachten, wo der Geistliche mit den Bittgängern einen beeindruckenden Gottesdienst feierte.

Bilderbuchwetter mit strahlendem Sonnenschein und angenehmen Temperaturenvotivprozession18 herrschte bei der Votivprozession der Pfarreien St. Georg, St. Martin, St. Michael, Hl. Dreifaltigkeit, Hl. Familie und St. Konrad auf den Mariahilfberg. Hunderte von Gläubigen aller Altersklassen zogen in einer Sternenwallfahrt zur Gottesmutter Maria auf das Dach Ambergs und lösten das Pestgelübde ihrer Vorfahren ein. Mit dieser ersten Pilgermesse des Jahres wurde auch die Wallfahrersaison eröffnet.

"66 Firmlinge bekennen sich bewusst zum Christsein"432 firmung18

Beste Zusammenarbeit pflegen die Ambergs Stadtpfarreien St. Georg und St. Michael, was bei der gemeinsamen Firmung auf sehr schöne Weise zum Tragen kam. 33 junge Christen empfingen aus St. Georg und 33 aus St. Michael das Sakrament der Firmung von Domkapitular Johann Ammer. Der Domkapitular hatte als Firmspender Premiere und gestand den Firmlingen ehrlich: "Ich bin so aufgeregt, wie ihr".

Die insgesamt 66 Firmlinge kamen aus unterschiedlichen Schulen in Amberg, darunter Erasmus- und Max-Reger-Gymnasium, aber auch aus der Johanna-Decker Realschule und der Luitpold-Mittelschule. "Dem Evangelium (d)ein Gesicht geben", lautete in St. Georg das Firmmotto ", das auch die Vorbereitungen auf den Empfang des Sakraments durch Dekan Markus Brunner und Gemeindereferentin Gabriele Papp prägten. Firmnachmittag, Glaubensgespräche, soziale Aktionen, Adventssingen und besondere Gottesdienste gehörten beispielsweise dazu.

"Gemeinsam singen, gemeinsam feiern, dazu sind wir heute da"429 kommunionfest18

Mit 28 Kindern aus der Albert-Schweizer-Schule zelebrierte Pfarrer Alois Berzl in einem feierlichen Gottesdienst am Wochenende das Kommunionfest. Die gebührende musikalische Umrahmung übernahm wieder ein "Projektchor" bestehend aus Eltern und Geschwister der Kommunionkinder.

Eine wochenlange intensive Vorbereitung im Religionsunterricht und in Tischgruppen liegt hinter den Kindern. Zahlreiche gemeinsame Proben zum Einüben der Lieder und zum Ablauf des Gottesdienstes sind vorausgegangen.

Zur Verabschiedung der ausgeschiedenen Pfarrgemeinderatsmitglieder426 verabschiedung pgr18 haben sich die alten und neuen Pfarrgemeinderäte zunächst vor dem Wingershofer Tor in Amberg getroffen, das für die Stadtwache Amberg als Vereinsheim dient. Sie wurden dort u.a. von Stadthauptmann Walter Hellmich und Klaus Schriml, der selbst schon Pfarrgemeinderatsvorsitzender in St. Michael war, empfangen.

Am Ostermorgen begann um 5.00 Uhr die Feier der Osternacht mit der Entzündung425 ostern18 des Osterfeuers in der dunklen Pfarrkirche. Pfarrer Alois Berzl entzündete daran die Osterkerze und nach dem dreimaligen Ruf "Lumen Christi" - Christus das Licht - wurden die Kerzen aller Gläubigen entzündet. Nach dem gesungenen Exsultet, dem Lobgesang der Osternacht, schloss sich der alttestamentliche Wortgottesdienst an, bevor schließlich das feierliche Gloria gesungen wurde, zu dem die Glocken wieder erklangen.

"Auf welcher Seite wären wir gestanden?" karfreitag16

Diese kritische Frage stellte Pfarrer Alois Berzl der Gemeinde bei seiner Ansprache zur Karfreitagsliturgie. Hätten wir Mitleid gehabt, oder wären wir bei der gaffenden Menschenmenge gewesen, die sich am Leid und Schmerz des Kreuzweges ergözt hätten? Gaffer, die dem Leid und Schmerz anderer Leute zuschauchen, fänden sich auch heute zu genüge. "Und wo werden wir am Tag der Auferstehung sein, wenn der Tag des Lebens kommt", fragte Pfarrer Berzl die Gemeinde weiter.


Nur zwei Wochen nach der Pfarrgemeinderatswahl haben sich die gewählten Pfarrgemeinderatsmitglieder zusammen mit Pfarrer Berzl und Gemeindeassistent Benedikt Eckert zur konstituierenden Sitzung getroffen. In seiner Einführung sprach Pfarrer Berzl darüber, dass zwar das Erreichte bewahrt werden solle, dennoch aber immer wieder auch neue Wege gegangen werden sollen. Da neben den gewählten Mitgliedern bis zu drei weitere Mitglieder berufen werden können, machte Pfarrer Berzl im Einvernehmen mit den gewählten Mitgliedern von diesem Recht gebrauch. Frau Barbara Popp und Frau Gabi Kitas wurden daher als weitere Mitglieder in den Pfarrgemeinderat berufen.

"Wenn lachen, dann gemeinsam" - Erzählnachmittag mit Alexander Kostinskijalexander18
Weinen kann man auch mal alleine, aber lachen muß man zusammen, so die Botschaft des Jüdischen Erzählers Alexander Kostinskij aus München. Bei einem Nachmittag der KEB und der Pfarrei St. Michael öffnete der Autor und Zeichner Kostinskij seine Kiste mit einem reichen Schatz aus Anekdoten, Witzen und Erzählungen. Geprägt sind diese von seiner Kindheit und den Traditionen der osteuropäischen Juden seiner Heimat Kiew in der Ukraine.

"heute nehmen wir Abschied von Heiner Wittmann" 421 heiner18

Im neunzigsten Lebensjahr, im vierundsechzigsten Jahr als Priester ist er kurz vor seinem 90. Geburtstag nach kurzer Krankheit verstorben, so Pfarrer Berzl. Es freut mich, dass heute so viele da sind um von ihm Abschied zu nehmen. Besonders herzlich begrüße ich die Mitbrüder im priesterlichen Amt, seine Freunde und Weggefährten, die ihn ein Leben lang gekannt haben. Die ihn gekannt haben, als Priester und als Mensch.

Viele die heute hier sind können sagen: Ich habe Heiner Wittmann ein Leben lang gekannt, als ich noch so klein war. Ich habe ihn gekannt als einen Priester, der mit Leib und Seele Priester war, als einen Lehrer, der seine Kinder geschätzt und geliebt hat, aber noch viel wichtiger, als einen liebevollen Menschen.

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2019 04 21 Osterfruehstueck

 

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