Berichte & Bilder

"Heiliger Geist, mach unsere Herzen hell"439 firmfeier18

Ich freue mich, dass ich heute hier sein darf, so Altabt Gregor aus der niederbayerischen Benediktinerabtei Rohr. Ich bin hier kurzfristig eingesprungen, aber ich bin gerne hier. Hier darf ich heute sein und das Sakrament spenden. Das Sakrament das uns zu Erwachsenen macht, das uns Verantwortung auferlegt für unsere Zeit. So wollen wir auch Gott um sein Erbarmen bitten, damit wir in würdiger Weise diesen Gottesdienst feiern können.

Bilderbuchwetter ist den Michelanern bei ihrem437 pfarrfest18 Pfarrfamilien- und Kindergartenfest vergönnt. Das Programm lockt an zwei Tagen zahlreiche Besucher aller Altersgruppen aus Amberg und Umgebung ins D-Programm.
Ganz groß raus kamen die Kleinen aus dem Kindergarten St. Michael. Die überraschten die Gäste zum Auftakt des Traditionsfestes im proppevollen Pfarrsaal mit Tanz-, Musik- und Gesangsvorführungen zum Thema "Reise durch die Jahreszeiten". Für ihre Show erhielten die Mädchen und Buben viel Applaus.
Schnell füllten sich nach dem Auftakt die Bänke im Atrium, wo der Pfarrgemeinderat zum Abendessen Wiener, Leberkäse mit Kartoffelsalat, Michael-Burger, Obatzter, Zwiebelkuchen, Käse und Waffeln auftischte. Als Geheimtipp wurde die erfrischende Erdbeerbowle gehandelt.

"Bekennende Christen glauben, dass Jesus Christus in der Eucharistie gegenwärtig ist"436 fronleichnam18

Die gemeinsame Fronleichnamsfeier der Pfarreien St. Martin, St. Georg und St. Michael fand, wie alle Jahre, wieder am Marktplatz statt. Das Allerheiligste wurde von der Ehrenformation der Feuerwehr durch die Altstadt begleitet. Viele Fahnenabordnungen der Vereine und Verbände gingen wieder mit. Auch die Kommunionkinder und Firmlinge der drei Pfarreien reihten sich dem Zug der zahlreichen Gläubigen ein. Pfarrer Helm ging in seiner Predigt auf den Kreuz-Erlass der Staatsregierung ein. Es hat einerseits viel Lob aus der Bevölkerung gegeben, aber auch viel Kritik und Widerspruch. Nur eine knappe Mehrheit sprach sich für Kreuze in öffentlichen Räumen aus. Wieviel Religion verträgt heute unsere Gesellschaft noch.

"Ein Gott, eines Wesens in drei Personen"435 patrozinium gailoh18

Wir beginnen jedes Gebet, jeden Gottesdienst im Namen des Dreifaltigen Gottes. Im Namen des Vaters, der uns erschaffen hat, im Namen des Sohnes Jesus Christus, der Mensch geworden ist und im Namen des Hl. Geistes der unter uns ist um die Menschen anzutreiben, zu inspirieren, zu begeistern. Am Sonntag nach dem Pfingstfest feiern wir das Hochfest der Dreifaltigkeit. Und doch bekennen wir uns nur zu dem einen Gott, den einen Gott, den wir in drei Personen bekennen und anbeten, Vater, Sohn und Geist.
Es gibt vom Hl. Augustinus diese Geschichte, dass er eines Tages am Ufer des Meeres entlang ging und über das Geheimnis der Dreifaltigkeit nachgedacht hat. Da sah er ein kleines Kind, das eine Grube in den Sand gegraben hat und mit einem Löffel das Meerwasser hineinschöpfte. Als er zu den Kind hinging und fragte: Was machst du den da, hat das Kind gesagt: Ich schöpfe das Wasser des Meeres in diese kleine Kuhle hinein. Darauf sagte Augustinus. Du dummes Kind, wie kannst du nur das große Meer in diese kleine Kuhle schaufeln wollen? Worauf das Kind antwortete: Du dummer, kluger Augustinus, wie kannst du nur versuchen, mit deinem kleinen menschlichen Verstand das Geheimnis der Dreifaltigkeit zu erkennen.

"Bittgänge drücken den Glauben an Gott, das Vertrauen auf das Gebet und die helfende Fürsprache der Heiligen aus"bittgang18

Nach guter Tradition lud auch heuer die Pfarrei St. Michael zum Bittgang nach Gailoh ein, um den Gläubigen die Möglichkeit zu geben, auf dem Weg über die Felder alles ihnen am Herzen Liegende singend und betend vor Gott zu tragen. Bei herrlichem Wetter waren es wieder rund 30 Gläubige der Pfarrei St. Michael, die sich mit Pfarrer Alois Berzl zur kleinen Kapelle im Ortsteil Gailoh aufmachten, wo der Geistliche mit den Bittgängern einen beeindruckenden Gottesdienst feierte.

Bilderbuchwetter mit strahlendem Sonnenschein und angenehmen Temperaturenvotivprozession18 herrschte bei der Votivprozession der Pfarreien St. Georg, St. Martin, St. Michael, Hl. Dreifaltigkeit, Hl. Familie und St. Konrad auf den Mariahilfberg. Hunderte von Gläubigen aller Altersklassen zogen in einer Sternenwallfahrt zur Gottesmutter Maria auf das Dach Ambergs und lösten das Pestgelübde ihrer Vorfahren ein. Mit dieser ersten Pilgermesse des Jahres wurde auch die Wallfahrersaison eröffnet.

"66 Firmlinge bekennen sich bewusst zum Christsein"432 firmung18

Beste Zusammenarbeit pflegen die Ambergs Stadtpfarreien St. Georg und St. Michael, was bei der gemeinsamen Firmung auf sehr schöne Weise zum Tragen kam. 33 junge Christen empfingen aus St. Georg und 33 aus St. Michael das Sakrament der Firmung von Domkapitular Johann Ammer. Der Domkapitular hatte als Firmspender Premiere und gestand den Firmlingen ehrlich: "Ich bin so aufgeregt, wie ihr".

Die insgesamt 66 Firmlinge kamen aus unterschiedlichen Schulen in Amberg, darunter Erasmus- und Max-Reger-Gymnasium, aber auch aus der Johanna-Decker Realschule und der Luitpold-Mittelschule. "Dem Evangelium (d)ein Gesicht geben", lautete in St. Georg das Firmmotto ", das auch die Vorbereitungen auf den Empfang des Sakraments durch Dekan Markus Brunner und Gemeindereferentin Gabriele Papp prägten. Firmnachmittag, Glaubensgespräche, soziale Aktionen, Adventssingen und besondere Gottesdienste gehörten beispielsweise dazu.

"Gemeinsam singen, gemeinsam feiern, dazu sind wir heute da"429 kommunionfest18

Mit 28 Kindern aus der Albert-Schweizer-Schule zelebrierte Pfarrer Alois Berzl in einem feierlichen Gottesdienst am Wochenende das Kommunionfest. Die gebührende musikalische Umrahmung übernahm wieder ein "Projektchor" bestehend aus Eltern und Geschwister der Kommunionkinder.

Eine wochenlange intensive Vorbereitung im Religionsunterricht und in Tischgruppen liegt hinter den Kindern. Zahlreiche gemeinsame Proben zum Einüben der Lieder und zum Ablauf des Gottesdienstes sind vorausgegangen.

Zur Verabschiedung der ausgeschiedenen Pfarrgemeinderatsmitglieder426 verabschiedung pgr18 haben sich die alten und neuen Pfarrgemeinderäte zunächst vor dem Wingershofer Tor in Amberg getroffen, das für die Stadtwache Amberg als Vereinsheim dient. Sie wurden dort u.a. von Stadthauptmann Walter Hellmich und Klaus Schriml, der selbst schon Pfarrgemeinderatsvorsitzender in St. Michael war, empfangen.

Am Ostermorgen begann um 5.00 Uhr die Feier der Osternacht mit der Entzündung425 ostern18 des Osterfeuers in der dunklen Pfarrkirche. Pfarrer Alois Berzl entzündete daran die Osterkerze und nach dem dreimaligen Ruf "Lumen Christi" - Christus das Licht - wurden die Kerzen aller Gläubigen entzündet. Nach dem gesungenen Exsultet, dem Lobgesang der Osternacht, schloss sich der alttestamentliche Wortgottesdienst an, bevor schließlich das feierliche Gloria gesungen wurde, zu dem die Glocken wieder erklangen.

"Auf welcher Seite wären wir gestanden?" karfreitag16

Diese kritische Frage stellte Pfarrer Alois Berzl der Gemeinde bei seiner Ansprache zur Karfreitagsliturgie. Hätten wir Mitleid gehabt, oder wären wir bei der gaffenden Menschenmenge gewesen, die sich am Leid und Schmerz des Kreuzweges ergözt hätten? Gaffer, die dem Leid und Schmerz anderer Leute zuschauchen, fänden sich auch heute zu genüge. "Und wo werden wir am Tag der Auferstehung sein, wenn der Tag des Lebens kommt", fragte Pfarrer Berzl die Gemeinde weiter.

Heute Abend ist ein so besonderer Gottesdienst, dass wir ihn ganz besonders feiern.424 gruendonnerstag18

Für die 28 Kommunionkinder, die heute Abend hier sind, ist es ein Tag, an dem sie zum ersten Mal den Leib Christi empfangen dürfen. Für uns, für unsere Gemeinde ist es der Tag, an dem wir die Einsetzung der Eucharistie feiern. Jesus sagt: Das ist mein Leib, das ist mein Blut, tut dies zu meinem Gedächtnis. In jedem Sonntagsgottesdienst zur Eucharistiefeier tun wir es zum Gedenken an Jesus Christus.

Der Familiengottesdienst am Palmsonntag begann423 palmsonntag18 bei strahlendem Sonnenschein unter freiem Himmel im Atrium vor der Kirche. Zahlreiche Kinder und Erwachsene mit großen und kleinen Palmbuschen hatten sich dort versammelt. Nachdem Pfarrer Alois Berzl das Evangelium vom Einzug Jesu in Jerusalem verkündet hat, segnete er die Palmbuschen. Es schloss sich eine Prozession rund um die Pfarrkirche an. Dort angekommen erklärten Kinder was an diesem Jesus von Nazaret so besonders sei. Jesus ist als ein König nach Jerusalem gekommen, aber er war so ganz anders als man sich einen König vorstellt. Anschließend wurde die Leidensgeschichte Jesu vorgetragen.


Nur zwei Wochen nach der Pfarrgemeinderatswahl haben sich die gewählten Pfarrgemeinderatsmitglieder zusammen mit Pfarrer Berzl und Gemeindeassistent Benedikt Eckert zur konstituierenden Sitzung getroffen. In seiner Einführung sprach Pfarrer Berzl darüber, dass zwar das Erreichte bewahrt werden solle, dennoch aber immer wieder auch neue Wege gegangen werden sollen. Da neben den gewählten Mitgliedern bis zu drei weitere Mitglieder berufen werden können, machte Pfarrer Berzl im Einvernehmen mit den gewählten Mitgliedern von diesem Recht gebrauch. Frau Barbara Popp und Frau Gabi Kitas wurden daher als weitere Mitglieder in den Pfarrgemeinderat berufen.

"Wenn lachen, dann gemeinsam" - Erzählnachmittag mit Alexander Kostinskijalexander18
Weinen kann man auch mal alleine, aber lachen muß man zusammen, so die Botschaft des Jüdischen Erzählers Alexander Kostinskij aus München. Bei einem Nachmittag der KEB und der Pfarrei St. Michael öffnete der Autor und Zeichner Kostinskij seine Kiste mit einem reichen Schatz aus Anekdoten, Witzen und Erzählungen. Geprägt sind diese von seiner Kindheit und den Traditionen der osteuropäischen Juden seiner Heimat Kiew in der Ukraine.

"heute nehmen wir Abschied von Heiner Wittmann" 421 heiner18

Im neunzigsten Lebensjahr, im vierundsechzigsten Jahr als Priester ist er kurz vor seinem 90. Geburtstag nach kurzer Krankheit verstorben, so Pfarrer Berzl. Es freut mich, dass heute so viele da sind um von ihm Abschied zu nehmen. Besonders herzlich begrüße ich die Mitbrüder im priesterlichen Amt, seine Freunde und Weggefährten, die ihn ein Leben lang gekannt haben. Die ihn gekannt haben, als Priester und als Mensch.

Viele die heute hier sind können sagen: Ich habe Heiner Wittmann ein Leben lang gekannt, als ich noch so klein war. Ich habe ihn gekannt als einen Priester, der mit Leib und Seele Priester war, als einen Lehrer, der seine Kinder geschätzt und geliebt hat, aber noch viel wichtiger, als einen liebevollen Menschen.


Die Jugendlichen, die gefirmt werden, werden offiziell erwachsen mit der Firmung420 firmungsgodi, so Pfarrer Berzl. Es wird ihnen etwas ganz wichtiges geschenkt. Der heilige Geist, von dem wir gerade eben gesungen haben, der Menschen inspiriert und begeistert. Der heilige Geist soll euch Feuer machen, damit ihr begeisterte Christen seid.

Jesus wird von den Menschen erkannt als einer, der eine besondere Vollmacht hat. Heute stellen sich die Firmbewerber vor, die Kinder und Jugendlichen, die dieses Jahr die Firmung empfangen dürfen. Auch die Firmung ist eine besondere Form der Vollmacht. Ihr werdet euch sicherlich nicht mehr erinnern können, als ihr getauft worden seid. Aber auch bei euerer Taufe ist euch eine Vollmacht mitgegeben worden. Bei der Taufe werdet ihr gesalbt. Im Gebet bei der Taufe heißt es, dass ihr Anteil erhaltet an Jesus Christus, der Prieser, König, Prophet ist in Ewigkeit.

Zweieinhalb Stunden Faschings-Vollgas

Gut 200 kleine Indianer, Cowboys, Prinzessinnen und andere fröhliche Gestalten zeigten, dass ein Pfarrsaal für eine Polonaise wie gemacht ist - und sich eine Zeitung bestens zum Tanzen eignet. Die Pfarrei St. Michael hatte am Wochenende zu ihrem traditionellen Kinderfasching eingeladen. "Beide Nachmittage waren ausverkauft", verriet Wolfgang Fahrnholz, der das Programm am Samstag zusammen mit dem Elternbeirat des Kindergartens gestaltet hatte. Für einen kleinen Betrag von einem Euro erwartete die Kinder ein zweieinhalbstündiges Mitmachprogramm.

Lust auf Kirche wecken417 NeujahrsempfangEin Neujahrsempfang als Zeichen des Dankes für den engagierten Einsatz in der Pfarrei im alten Jahr - das gehört in St. Michael zum guten Ton. Die Michelaner folgen der Einladung alle Jahre wieder gerne, wie der große Kreis der Neujahrsgäste zeigt. Amberg . (ads) Es herrschte eine familiäre Stimmung, galt es doch, auf ein erfolg- und ereignisreiches Jahr zurückzublicken. Pfarrer Alois Berzl dankte allen, die im vergangenen Jahr wieder dazu beigetragen haben, das Pfarrleben für jedes Alter bunt und vielfältig zu gestalten und damit auch attraktiv zu machen.

Die Veranstaltungen, die auch 2018 anstehen, wie beispielsweise in Kürze der Kinder- und Weiberfasching, bieten laut dem Geistlichen Möglichkeiten, um mit vielen Menschen in Kontakt zu kommen. Berzl wies auch auf die beiden anstehenden Jubiläen der Ruhestandsgeistlichen in diesem Jahr hin: Pfarrer Bruno Todt kann seinen 80. Geburtstag feiern, Pfarrer Heiner Wittmann wird 90 Jahre alt.


"ich bin auf diesem Weg des Glaubens nicht allein"418 sebastianswoche18Die diesjährige Sebastianswoche steht unter dem Motto der sieben Gaben des Hl. Geistes, so Pfarrer Berzl. Der Hl. Sebastian als ein Glaubenszeuge, als ein Märtyrer muss wirklich ein begeisteter, ein begeisternder Mensch gewesen sein, sonst hätte er keinen großen Eindruck gemacht.

Das trifft sicherlich auf viele Glaubenszeugen zu. Schon vom ersten Märtyrer, dem Hl. Stephanus sagt man, er war ein Mann erfüllt vom Hl. Geist. So wollen wir in dieser Woche die Gaben des Hl. Geistes leben. Den Geist der Erkenntnis, den Geist der Frömmigkeit, den Geist der Einsicht, den Geist des Rates, den Geist der Weisheit, den Geist der Gottesfurcht und den Geist der Stärke.

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